Maisel-Kreisel: Alte, aber sinnvolle Gestaltungsvorschläge wie ein "Baumtor" ausgegraben

Die Neuhofer Ortsvorsteherin Elke Rodius wird in diesen Tagen zu einem möglichen Maisel-Kreisel in der Presse so zitiert.

„Ein Kreisel an dieser Stelle ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit und kann darüber hinaus auch die Einfahrtssituation in den Stadtteil Neuhof optisch deutlich aufwerten.“

Beide Aspekte absolut richtig und wichtig. Da will ich gerne nochmal auf die Historie blicken und zeitnah einen Gedanken einspeisen.

Mit Fragen einer verkehrstechnischen Entschärfung und einer grüngestalterischen Aufwertung der Ortseinfahrten hat man sich in Neuhof schon ab 1998 im Rahmen der Dorferneuerung im Arbeitskreis Gedanken gemacht. Hier ein Auszug aus dem sogenannten örtlichen Handlungskonzept:


Schon beinahe historische Überlegungen, trotzdem auch inhaltlich immer noch aktuell.

Zu den gelungensten Ortseinfahrten unserer Region zählt meines Erachtens Waldems-Steinfischbach. Von Esch kommend. Man fährt eine relativ steile Straße auf den Ort und ein sogenanntes „Baumtor“ zu. Also am Ortseingang ein Baum auf jeder Seite der Straße. Die beiden Bäume finden sich über der Straße zu einem Bogen zusammen. Zumindest der mit ein bisschen Restverstand ausgestattete Autofahrer nimmt automatisch den Fuß vom Gas.

Eine sinnvolle gestalterische Lösung, die der Geschwindigkeitsreduzierung dient und die auch noch toll aussieht. Sowas auf der B 275 in Höhe der Abfahrt „Maisel“, das wär’s! Wer von der Situation in Steinfischbach mal ein Foto macht ... würde mich freuen.

Kommentare

  1. Ja schön und auch sinnvoll wär's gewesen!
    Und wieso kam es nie dazu? Na, warum wohl!

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen