Brita-Bebauungsplan: Erklärung der BLN

Häufig ist in den letzten Wochen die Frage hochgeploppt, wie eigentlich die Haltung der BLN zum großen Themenkreis "Brita-Bebauungsplan" ist. Denn es gehört ja zum Selbstanspruch und zur "Gründungs-DNA" der Bürgerinitiative, an einer allgemein gedeihlichen Entwicklung unseres Stadtteils mitwirken zu wollen.

Zum Brita-Bebauungsplan gibt es nun eine Erklärung der BLN.

Kommentare

  1. Gibt es hier eigentlich auch ein Gefällt mir nicht! Button?

    Die Stellungnahme des BLN lässt seine Instrumentalisierung für die Durchsetzung des städtischen/BRITA Vorhabens durchscheinen.
    "In konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Taunusstein und Vertretern der Firma Brita konnten wir bereits eine erste Bewegung hin zur Sicherheit für unsere Kinder auf dem Weg zum Kindergarten, der Sonnenschule und der Aartalhalle mit gestalten."
    Der BLN darf mitgestalten!
    Was darf er denn von des Gnaden der Obrigkeit mitgestalten?
    Das lenkt für mich nur von der eigentlichen Fragestellung ab.

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  2. Lieber Peter Wolf,
    Sie dürfen für oder gegen das BRITA-Vorhaben sein. Das gleiche Recht steht auch jeder/jedem Anderen zu. Sie sollten aber nicht mit einem Begriff wie "von Gnaden der Obrigkeit" die BLN herabsetzen.
    Denn dann haben Sie offensichtlich die Grundlagen unserer Demokratie nicht verstanden. Wir haben eine repräsentative Demokratie. Entscheidungen werden von den gewählten Vertetern - die auf kommunaler Ebene alle ehrenamtlich tätig sind - nach Abwägung der unterschiedlichen Interessen getroffen.

    Die BLN hat in vielen Jahren aktiv die Gestaltung Neuhofs in Form von Mitarbeit, Anregungen und eigenen Vorschlägen betrieben. Soweit ich dies als Bleidenstädter beurteilen kann in hervorragender Weise.
    Deswegen ist eine Herabsetzung der BLN nicht angebracht.

    Aus ihrem Beitrag ist für mich die Ablehnung des Bauvorhabens erkennbar. Aber mir wird nicht klar, was die eigentliche Fragestellung sein soll.

    Mit demokratischem Gruß
    Rüdiger Jonas

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  3. Lieber Rüdiger Jonas,

    anstatt umständlich meinen Kommentar zu rechtfertigen oder argumentativ zu untermauern, kopiere ich hier einfach nochmal die BLN Stellungnahme rein. Vielleicht haben Sie das ja gar nicht gelesen. Denn für mich erklärt sich das eigentlich von selbst.

    Das ist ein Kotau vor BRITA und der Stadt. Ich vermisse jede kritische Distanz und hätte erwartet, dass die BLN zu einem von ihr moderierten offenen Bürgerforum aufruft, anstatt in einer Art vorauseilendem Gehorsam, der Angelegenheit insgesamt den Segen zu erteilen:

    "Der Vorstand der BLN, der sich seit Ende Juni 2016 intensiv dem Thema widmet, vertritt zum gegenwärtigen Sachstand die nachfolgende Ansicht. Wir begrüßen es, dass Brita zu seinem Standort in Taunusstein steht und diesen Standort mit erheblichen Investitionen noch weiter stärken möchte. Brita hat sich für uns bisher als verlässliches Familienunternehmen gezeigt und steht mit seinen Produkten für ein geschärftes Bewusstsein für die Umwelt, auch hier in Neuhof.

    In konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Taunusstein und Vertretern der Firma Brita konnten wir bereits eine erste Bewegung hin zur Sicherheit für unsere Kinder auf dem Weg zum Kindergarten, der Sonnenschule und der Aartalhalle mit gestalten. Der LKW-Verkehr soll auf der Strecke vom Kreisel Richtung Heinrich-Hertz-Straße durch verkehrsberuhigende Maßnahmen gelenkt werden.Unser Bürgermeister Sandro Zehner hat folgendes schriftlich zugesagt: „Im Herbst werden wir ein LKW-Durchfahrverbot im Wege eines einjährigen Verkehrsversuches aussprechen.“

    Seit der Bürgerveranstaltung zum Bebauungsplan-Vorentwurf Heinrich-Hertz-Straße vom 05.09.2016, soll gemäß Information der Stadt Taunusstein eine „Überprüfung der geologischen Grundlagen für eine Tieferlegung des Gebäudes“ (geplantes Hochregallager) durchgeführt werden. Wir haben die Tieferlegung des Hochregallagers auf der Bürgerveranstaltung angeregt und verfolgen diese Möglichkeit zur Reduzierung der Beeinträchtigung der Anwohner intensiv weiter.

    Wir möchten gemeinsam mit den im Rahmen des Bebauungsplans unmittelbar betroffenen Anwohnern Maßnahmen suchen und finden, um Belastungen soweit wie möglich zu reduzieren.
    Wir begrüßen die offene Informationspolitik seitens der Stadt Taunusstein, die auf ihrer Homepage die Unterlagen zum Bebauungsplan „Heinrich-Hertz-Straße“ öffentlich macht."

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